Auf den ersten Blick scheinen Kunststoff-Schneidebretter praktisch zu sein
Sie sind leicht, günstig und einfach zu reinigen. Doch nur wenige denken darüber nach, dass sich hinter ihrer glatten Oberfläche eine ernsthafte Gesundheitsgefahr verbirgt. Im Gegensatz zu Holzbrettchen wird Kunststoff zu einer Brutstätte für Bakterien und kann zudem schädliche Stoffe freisetzen, wenn er mit Lebensmitteln in Kontakt kommt.
Warum sind Kunststoff-Schneidebretter gefährlich?
Das Hauptproblem von Kunststoffbrettern ist ihre Porosität und Anfälligkeit für Kratzer. Nach mehrmaligem Gebrauch hinterlässt das Messer winzige Rillen auf der Oberfläche, die selbst durch gründliches Spülen nicht vollständig gereinigt werden können. In diesen Mikrorissen bleiben Speisereste, Blut und Fett zurück, wodurch ein perfekter Nährboden für gefährliche Bakterien wie Salmonellen, E. coli und Staphylokokken entsteht.
Wenn Sie Ihr Kunststoffbrett bereits lange benutzen, können Sie sicher sein – auf Ihrem Teller landet ein Cocktail aus Krankheitserregern. Selbst der Einsatz einer Spülmaschine garantiert nicht die vollständige Beseitigung aller Mikroorganismen. Zudem beginnt Kunststoff mit der Zeit, Gerüche und Fette zu absorbieren, wodurch er sich in eine regelrechte biologische Bombe verwandelt.
Ein weiteres Problem ist der Abrieb des Kunststoffs beim Schneiden: Mikropartikel des Materials können in die Nahrung gelangen. Einige Kunststoffe enthalten Bisphenol A (BPA) und andere Chemikalien, die sich im Körper anreichern können. Besonders für Frauen und ältere Menschen stellt dies ein ernsthaftes Risiko dar, da es mit Brustkrebs, Diabetes und Demenz in Verbindung gebracht wird.
Warum sind Holzbrettchen sicherer?
Im Gegensatz zu Kunststoff besitzt Holz natürliche antiseptische Eigenschaften. Schneidebretter aus harten Holzarten wie Eiche, Buche oder Ahorn enthalten Gerbstoffe, die Bakterien abtöten. Selbst wenn Mikroorganismen auf die Holzoberfläche gelangen, vermehren sie sich nicht, sondern sterben mit der Zeit ab.
Studien haben gezeigt, dass Bakterien auf einer Holzoberfläche innerhalb weniger Stunden verschwinden, während sie auf Kunststoff mehrere Tage überleben können. Dies liegt an der kapillaren Struktur des Holzes: Feuchtigkeit und Bakterien werden ins Innere aufgenommen, wo sie keine Nährstoffe mehr finden und absterben.
Zudem sind Holzbrettchen langlebig und einfach zu erneuern: Kleine Kratzer können abgeschliffen werden, und durch die regelmäßige Behandlung mit Öl wird das Holz wasserabweisend und bleibt jahrelang haltbar.
Fazit
Die Verwendung eines Kunststoff-Schneidebretts stellt eine versteckte Gesundheitsgefahr dar, da es die Verbreitung von Bakterien und Mikroplastik in Lebensmitteln begünstigt. Holzbrettchen hingegen besitzen natürliche antibakterielle Eigenschaften und schützen Ihre Küche vor gefährlichen Infektionen.
Wenn Ihnen Ihre Gesundheit am Herzen liegt, ist die Wahl klar – setzen Sie auf Holz!